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Physikalisch-therapeutische Maßnahmen
sind ein essentieller Bestandteil in der Behandlung orthopädischer und
rheumatischer Erkrankungen. Die Physiotherapie ist dabei der
planmäßige Einsatz mechanischer, thermischer, elektrischer und aktinischer
Energie sowie physiko-chemischer Faktoren in Prävention, Kuration und
Rehabilitation.
Die Behandlungen sind überwiegend methodenbezogen und symptomorientiert.
Wir sind zugelassen zu allen Krankenkassen und privaten
Krankenversicherungen.
Unsere Leistungen im einzelnen:
Krankengymnastik im Bewegungsbad (32°C)
Krankengymnastik
Medizinisches
Fitnesstraining
Schlingentisch
Massagen
Lymphdrainage
Fangopackung
Heißlufttherapie
Elektrotherapie
Magnetfeldtherapie
Krankengymnastik im Bewegungsbad (32°C)
Das Bewegungsbad ist eine Behandlungsmethode der Hydro-therapie. Hierbei
werden die Auftriebskraft, der Reibungswiderstand und die Temperatur in
Kombination mit krankengymnastischen Übungen genutzt. Das Bewegungsbad
wird hauptsächlich bei orthopädischen und traumatischen Erkrankungen wie
Wirbelsäulenerkrankungen, Frakturen und Weichteilverletzungen eingesetzt.
Unter der Anleitung eines
Physiotherapeuten findet
das Bewegungsbad 3x täglich (je 30 Minuten) statt:
von 10:00 Uhr bis 10:30 Uhr
von 11:00 Uhr bis 11:30 Uhr
von 17:00 Uhr bis 17:30 Uhr
(mittwochs von 18:30 Uhr bis 19:00 Uhr)
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Krankengymnastik
Die Krankengymnastik als Bestandteil ärztlich verordneter
physikalischer Therapie nutzt Bewegung - vornehmlich die Eigentätigkeit
des Patienten - zu Heilungszwecken.
Prophylaktische, therapeutische und rehabilitative Ziele sind Hilfen zur
Entwicklung, zum Erhalt und zur Wiederherstellung aller Funktionen im
somatischen und psychischen Bereich oder die Schulung von Ersatzfunktionen
bei nicht rückbildungsfähigen Störungen.
Zwingende Voraussetzung für die Behandlung ist der kranken-gymnastische
Befund. Der auf die Krankheit und die Person des Patienten bezogen
ist. Die angewandten Verfahren sind spezielle krankengymnastische
Techniken, für den Kranken dosierte Bewegungsformen aus Sport und
Gymnastik für Gesunde sowie Bewegungsabläufe aus den Alltagsbewegungen.
Lern-, Übungs- und Trainingsprinzipien zur schadlosen Leistungssteigerung
wurden aus den Leibeserziehung, dem Sport und der Sportmedizin übernommen.
Andere Verfahren der physikalischen Therapie wie Massage, Elektrotherapie,
Hydrotherapie u. a. werden - wenn erforderlich - ergänzend und
unterstützend kombiniert. Die krankengymnastische Behandlungssituation -
ob Einzel- oder Gruppenbehandlung - ist gekennzeichnet durch die
personelle Begegnung von Behandler und Patient.
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Medizinisches
Fitnesstraining
Die MFT befasst sich vorwiegend mit dem Aufbau und der Wiederherstellung
von muskulären Defiziten. Weiterhin beinhaltet sie auch das Training im
Bereich von Herz-Kreislauf-Problemen.
Muskuläre Defizite des Skelett- und Bewegungsapparates treten z.B. nach
traumatischen Ereignissen und Operationen oder aber nach chronischen
Schmerzsymptomatiken (z.B. chronischer Rückenschmerz) auf.
Muskuläre Defizite zeigen sich z.B. häufig nach Knieoperationen. Nach
einem solchen Eingriff darf das Knie über einen bestimmten Zeitraum nicht
belastet werden. Jedoch kommt es bereits nach 10-14 Tagen zu einem
Rückgang der Muskulatur (atrophische Veränderungen). Darum ist, sobald
die Vollbelastung des Knies möglich und indiziert ist, ein therapeutisch
gezieltes Muskeltraining für die gesamte Beinmuskulatur wichtig, um in
diesem Fall zum einen dem Knie die nötige Stabilität wiederzugeben und zum
anderen weitere "aufsteigende" Probleme für Hüfte und Rücken zu vermeiden.
Bei chronischen Schmerzproblematiken steht häufig der Rückenschmerz an
erster Stelle. Aufgrund der lang anhaltenden Schmerzen kommt es langsam zu
einem Rückgang der Rücken- bzw. Rumpfmuskulatur, da durch die Schmerzen
ein Aufrechterhalten der Kraft im Rückenbereich nicht möglich ist. In
manchen Fällen kann sich bei unspezifischem Training der Schmerz sogar
noch erhöhen und sich die Problematik verschlimmern.
Hier ist es nun Aufgabe der MFT gezielt und schmerzfrei ein
Muskelaufbautraining für die Rumpfmuskulatur zu gewährleisten. Gerade im
Bereich der Rumpfmuskulatur sei gesagt, dass ein gezieltes und umfassendes
Muskeltraining zeitintensiv ist und im Gegensatz dazu 1 mal wöchentlich 30
Minuten nicht als effektiv oder sinnvoll angesehen werden kann.
Die MFT ist somit darauf ausgerichtet, gezielt Muskeldefizite unter
genauer Berücksichtigung des Krankheitsbildes zu beheben. Voraussetzung
hierfür ist zum einen die fachliche Qualifikation der Therapeuten und zum
anderen die therapeutischen Geräte.
Hierzu zählen nicht nur die reinen Trainingsmaschinen wie Beinpresse oder
Kniestrecker, sondern auch das Trainingsprogramm, welches für das Training
auf den Gymnastikmatten zusammen gestellt wird.
Die Trainingsmaschinen bedürfen einem hohen Standard und unterliegen
bestimmten Zulassungsverordnungen.
Wichtig jedoch ist die therapeutische Kontrolle bei der Ausführung des
Trainingsprogramms.
Dieses ist besonders bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Symptomatiken
unerlässlich.
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Schlingentisch
Der Schlingentisch ist ein Therapiehilfsmittel, welches dem Therapeuten
ermöglicht, Behandlungen unter teilweiser Wegnahme des Eigengewichtes des
Patienten bzw. einzelner betroffener Körperabschnitte durchzuführen.
Hierbei werden, abhängig von Diagnose und therapeutischer Zielsetzung,
Aufhängungen dieser Körperabschnitte mit an Seilschnüren aufgehängten
Schlingen im Schlingentisch vorgenommen.
Für bestimmte orthopädische Diagnosen ist der Schlingentisch
unverzichtbarer Bestandteil einer physiotherapeutischen Behandlung.
Klassisches Beispiel hierfür ist die Arthrose des Hüftgelenkes, die mit
Hilfe des Schlingentisches wesentlich gelenkschonender und damit
effektiver zu behandeln ist. Auch bei zahlreichen Beschwerdebildern der
Wirbelsäule, insbesondere bei bestehendem Übergewicht, ist der
Schlingentisch ein ideales Hilfsmittel, welches dem Patienten zu
größtmöglicher Entlastung und Entspannungsfähigkeit verhilft.
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Massagen
Die Massage ist eines der ältesten natürlichen Heilmittel der Medizin und
nimmt bis zum heutigen Tag einen unentbehrlichen Stellenwert in der
Therapie ein.
Massage ist eine manuelle Behandlung. Die Hand des Therapeuten ertastet
und behandelt einen Befund. Man unterscheidet die so genannte klassische
Massage von Massageformen mit bestimmten Grifftechniken
(Manipulationsmassage, Druckpunktmassage etc.) und reflektorisch wirkende
Massageformen (z.B. Bindegewebsmassage).
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Lymphdrainage
Der Ausdruck setzt sich aus dem lateinischen Wort "lympha" für klares
Wasser und dem französischen Wort "drainage" für Entwässerung zusammen.
Das Lymphgefäßsystem hat eine entscheidende Funktion bei der Entsorgung
der Gewebeflüssigkeit. Mit Hilfe von ca. 800 Filter-stationen
(Lymphknoten) wird die passierende Lymphflüssigkeit gereinigt. Bakterien,
Stoffwechselprodukte und Schadstoffe werden abgefangen und von so
genannten Fresszellen vernichtet, bevor die Lymphe in den Blutkreislauf
gelangt. Darüber hinaus leitet das Lymphsystem Flüssigkeit aus dem Gewebe
ab und führt sie dem Blutkreislauf zu.
Die manuelle Lymphdrainage ist, vereinfacht ausgedrückt, eine "Entstauungstherapie",
um mit sanften, kreisenden Bewegungen und Ausstreichungen bei gestauter
Flüssigkeit (Ödem) den Lymphabfluss zu steigern und den venösen
Blutrückfluss zu verbessern. Durch das Streichen des Gewebes wird die im
Gewebe angesammelte Flüssigkeit wieder zurück in die Blutbahn geführt und
kann so über die Nieren ausgeschieden werden, d.h. dass die Entstauung
eine Entwässerung zur Folge hat. Durch die sanften Streich- und
Kreisbewegungen der Fingerspitzen unterscheidet sich die Lymphdrainage von
den festen Handgriffen der klassischen Massage.
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Fangopackung
Unter Fango versteht man ein Lokale Wärmetherapie zur unterstützenden
Behandlung bei chronischen rheumatischen Erkrankungen des
Bewegungsapparates sowie degenerativen Gelenkserkrankungen.
Eine Fangopackung wirkt durchblutungsfördernd, entzündungshemmend und
schmerzlindernd und wird bei Muskel- und Gelenksrheumatismus,
Bandscheibenschäden, Artrose, Neuralgien, Ischias, Hexenschuss, periphere
Durchblutungsstörungen, Unfallfolgen, Erkältungsanfälligkeit und
Katarrhneigung sehr erfolgreich angewandt.
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Heißlufttherapie
Unter der Therapieform Heißluft versteht man die Behandlung mit
gestrahlter oder geleiteter Wärme durch Glühlicht, Strahler oder Heißluft
zur Durchblutungsförderung, Muskellockerung und Schmerzdämpfung.
Der therapeutische Effekt kann zusätzlich unter Verwendung so genannter
feuchter Wärme (zusätzliche Auflage feucht-warmer Tücher auf der Haut)
variiert werden. Diese Behandlungsform ist insbesondere als
verspannungsmindernde Vorbehandlung für eine darauf folgende
Krankengymnastik und/oder Massage angezeigt.
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Elektrotherapie
Ausgehend von dem Problem des Patienten behandelt der Physiotherapeut in
der Elektrotherapie einzelne oder mehrere Körperteile mit
unterschiedlichen Stromformen (galvanische, nieder- und mittelfrequente
Ströme). Die Stromstärken und Frequenzen werden individuell und je nach
Zeitpunkt der Behandlung innerhalb des Heilungsprozesses angepasst.
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Magnetfeldtherapie
Bei dieser Therapieform werden großflächige, pulsierende Magnetfelder
extrem niedriger Frequenz für therapeutische Zwecke nutzbar gemacht.
Es handelt sich hierbei um die direkte Einwirkung solcher Felder mit
bestimmter Intensität und Frequenzmodulation. Beide Faktoren richten sich
nach dem Krankheitsbild und sind je nach Indikation grundverschieden.
Unter anderem werden die Abwehrkräfte des Körpers verstärkt und die
Durchblutung der Gefäße erheblich verbessert.
Weiterhin wird die Sauerstoffversorgung der Zelle angehoben und damit der
Energiestoffwechsel erhöht.
Es ist bekannt, dass bei verschiedenen Krankheiten die
Grenzflächen-potentiale der Zelle im Organismus gegenüber dem Normalwert
verändert erscheinen und dadurch die Zellfunktion beeinträchtigt wird. An
dieser Stelle greift das Magnetfeld ein und wirkt normalisierend mit den
oben erwähnten körperlichen Auswirkungen. Es durchdringt den Körper
vollständig, somit auch jede Zelle, womit auch seine Anwendungsgebiete
beinahe allumfassend sind.
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